Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende – und wir sind immer noch dabei!
Das erste Ereignis kam schon morgens als Schreckmoment bei km 26: : Aus dem Nichts Zero Oilpressure! Notfallplan: Stehen bleiben. Alle zogen sie an uns vorbei…Zusammen mit dem aufgebotenen Mechanikerteam im Begleittross kamen wir zum Glück zum Schluss, dass es nicht am Motor, sondern alleine an der Oeldruck-Anzeige lag. Die haben wir also nicht mehr, aber mit der Motortemperaturanzeige alleine muss es jetzt auch gehen. Also weiter – super!!
Wir gaben alles und holten den durch die Panne bedingten Rückstand «weltmeisterlich» auf! Den angesetzten Test erreichten wir gerade eben noch rechtzeig, inmitten von Gebirge. Keinerlei Pause: Hunger oder Durst entwickelt sich unter Adrenalin ohnehin deutlich weniger…
Die zweite Story ist eine Lachnummer: Bei bestem Sommerwetter wollten wir endlich ohne Dach fahren! Wir öffneten also unmittelbar vor einer Teststrecke auf Zeit unser Verdeck und starteten im Countdown in unsere «Regularity». Bei der ersten heftigen Bodenwelle klappte sich das Dach dann ganz automatisch plötzlich wieder über uns zu – keine Chance, es richtig einzuhaken. Wir mussten es beide festhalten und einhändig über die schmalen Kurven bis zum Regularity-Ende weiterfahren…
Im Circuito Kotarr, in Tubilla de Lago, nördlich des Duero ! sind wir noch vor dem Lunch zum Test Nr 3 & 4 angetreten – alles bestanden! Danach gings zum Lunch ins Castillo de Izan in Gumiel de Izan, ganz in der Nähe zur Weinkellerei Bodegas Portia-Ribera del Duero.
Danach ging es jedoch nicht einfach ruhig weiter: Wir waren gerade im Countdown als erstes Auto an der Startlinie in die Regularity im out of nowhere, 5,4,3,2….als sich bei 1 ein Parkranger im Auto neben uns platzierte und uns verbot, hier durchzufahren, andernfalls würde er die Polizei holen. Wir hätten keine Bewilligung für diese Strasse durch einen Parc Natural. Und überhaupt. Meine Erklärungsversuche auf Spanisch liess er nicht gelten. Beim Versuch, dennoch etwas anzurollen, platzierte er sich vor uns und fuhr uns mit 10 km/h vor der Nase voraus. Da war nichts zu machen. Sein nächste «Opfer» war dann allerdings nach ca. 2 km unser Rallye-Fotograph, wo wir unauffällig an ihm vorbeischleichen konnten. Unsere Zeit war futsch. Auch einige Wagen hinter uns waren von der Blockade betroffen.
Später klärte sich diese Story als Missverständnis auf: Die Fahrt war von der Polizei absolut bewilligt, aber die Kommunikation zwischen Polizei und Rangern des Parc National hatte versagt…
Die Nacht verbringen wir im prächtigen Hotel Parador de la Granja, in San Ildefonso, nördlich von Madrid. Wir freuen uns, sind wir immer noch dabei, und das mit grossem Vergnügen!
London Lisboa 2019 – Day 6. Logrono to La Granja
Forty six rally cars left Logrono and climbed back into the foothills of the La Rioja vineyards where officials had already set up controls early this morning in zero degrees. By the time of the second regularity, temperatures were up to 25 degrees, until they reached the top! The remnants of snow and some chilly conditions made for an exciting regularity over the Quinatanar de la Sierra. The two highest peaks in the provinces of La Roja and Burgos are located in this range, both are local ski resorts. To read the full story, follow this link – https://heroevents.eu/article/london-lisboa-2019-day-6-logrono-to-la-granja/
Gepostet von Hero Rally am Mittwoch, 1. Mai 2019













